Mobile Web

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If you don’t have a mobile website, you don’t have a website.“

Schaut man Heute die Zahlen aus den verschiedenen Markt Studien und Umfragen, wird deutlich dass die Mobile Web Nutzung rasant zulegt. Bereits 20% des Internet-Traffic ist mobile, 1/3 der Such-Anfragen stammt aus Mobile Devices, und 75% der User nutzen Mobile Web.

Aussagekräftiger als die Statistiken und Umfrageergebnisse sind die detaillierten Messdaten zum Beispiel aus den Google Analytics Tools. Dieser Analytics Daten haben ein Umdenken bei Google geführt. Die “Mobile First” Strategie ist eine Folge dieses Umdenken.

Für die Firmen wird es immer dringender nicht nur auf Mobile präsent zu sein, sondern auch für die neue “MultiScreen” Welt eine Strategie zu haben. Die Herausforderung dabei sind vielfältig. Der Inhalt muss für verschiedene Endgeräte kompatibel sein, gerade für die Smartphones mit den kleinen Displays, mit den TouchScreens und den tieferen Bandbreiten, muss der Webauftritt optimiert sein. Hinzu kommt dass die Relevanz der Inhalte je nach Device und Kontext des Users eine immer grössere Rolle spielen wird.

Themen wie Suchmaschinen Marketing (SEO), Emails , Mobile Ads, POS, Social Media, NFC müssen in der Mobile Strategie berücksichtigt werden.

“Mobile Präsens aus Marketing Perspektive ist wichtiger als ein App. “

Technologien

Durch neue und die Weiterentwicklung bestehender Web-Technologien ist es Heute möglich mit HTML5, JavaScript und CSS3 flexible und anpassbare Mobile und Multiscreen fähige WebSites umzusetzen.

Durch HTML5 Funktionen ist es zum Beispiel Heute möglich , Video , Audio, Offline Fähigkeit und Grafiken einzubauen. CSS3 ermöglicht ein einfachere Umsetzung des Design auf die verschiedenen Screens.

Adaptive vs Responsive Design

Bei der Umsetzung des neuen Web Design gibt es verschiedene Lösungsansätze:

  • Adaptive Design: starre Layouts (Templates) für definierte Device Kategorien ( in der Regel 3 Layouts: SmartPhone, Tablet, Desktop), Beispiel : Google WebSite
  • Responsive Design: flexibler Layout (Grid) der sich der Browser-Auflösung anpasst, und sich an jeder Displaygrösse anpasst. Beispiel: https://www.naturaplan.ch/de
  • Eine Kombination aus Adaptive & Responsive Design

Jeder Ansatz hat Vor- und Nachteile. Welche Ansatz der richtige ist, hängt von der Struktur, der Inhalt und die Funktionalität der WebSite ab.

Die Vorteile des Adpative Design sind die optimale Lade-Geschwindigkeit (Code kann pro Device minimiert werden), die Möglichkeit der Funktionen an dem Use Case des Device anzupassen, und die Möglichkeit die bestehende Code Basis und ältere CMS weiter zu nutzen. Die Nachteile sind die aufwendigere Administration von verschiedenen Contents, die Link Problematik (verschiedenen URLs), die SEO-Konflikte ( Umgang mit mobile nicht berücksichtigten Pages und somit mögliche Google-Penalty).

Die Vorteile des Responsive Design sind die Device-unabhängige URL-Struktur, eine einzige Web-Infrastruktur/CMS und dadurch Keine eigens verursachten SEO-Konflikte, und die Konsistente UX. Die Nachteile sind die Zeitintensive Entwicklung (Konzept, Frontend-Entwicklung und Testing), die beschränkte Berücksichtigung von unterschiedlichen Use Cases je nach Device, und die grossen Downloadmengen da die Optimierung auf dem Device statt findet.

Aspekte der Konzeption, Design & Technologie

Folgende Aspekte sollten bei der Entwicklung des Auftritts berücksichtigt werden:

  • Wichtig ist die Sicht von Aussen und nicht nur von Innen. Die Sicht von Aussen kann über Analytics Tool eruiert werden: Welche Inhalte mit welcher Devices werden aufgerufen. Oft ist nur ein Bruchteil der Pages relevant.
  • Firmen tendieren dazu soviel auf die Sites zu sammeln, man braucht nur die Site-Maps oder Footer Bereich manche Anbieter zu schauen.
  • Die heutige Welt ist eine Multi-Screen Welt und nicht nur Mobile, eine gesamthafte Zukunftsstrategie sollte es auch berücksichtigen
  • Das Testing in der neuen Multi-Screen/Device Welt ist sehr aufwendig. Jede Woche kommen neue Device und Formate dazu. Es muss genau definiert werden, was getestet werden soll.
  • Konzepter , Designer und Entwickler müssen über alle Phasen eng zusammen arbeiten
  • Die Erfahrung hat gezeigt, dass es schwierig ist eine bestehende WebSite im Nachhinein responsive zu machen

Für ein erfolgreiches Vorgehen, gehören viele Bausteine über alle Phasen des Projektes hinweg.

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